Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben und es in Fülle haben. - (Joh, 10,10)

kfd - Region Dorsten

Impulstext

Text vom "Gebet für die Welt" am 1. September 2026

Erschöpft trägt die Erde

Milliarden von Menschen,

die nicht mehr für Generationen pflanzen,

sich den Planeten und einander untertan machen.

Unersättlich plündern

Schätze in Boden und Meer.

Artefakte ausgerotteter Völker in Museen ausstellen,

neben ausgestopften Tieren und aufgespießten Schmetterlingen.

Den Kindern hinterlassen einen fieberheissen Erdball,

dazu Gift in Wasser und Luft.

Am Totenbett flüstern "kauft und werft weg" -

Sie brauen keinen Atem mehr!

Das Testament geschrieben

mit Lettern aus Müll. - Wir aber leben!

Geben Erde Baum für Baum zurück, bringen zum Schweigen

Stimmen im eigenen Kopf, die flüstern: "Was kann ich schon tun?"

Lassen uns nicht aufhalten von Gleichgültigkeit oder Drohungen,

nicht locken von Besitz. Bleiben standhaft, weil wir glauben,

es muss schaffbar sein. - Weil wir hoffen, noch ist es möglich,

unsere Welt zu retten.

Christiane Schwarz